Travel Guide: Kopenhagen

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Die dänische Hauptstadt Kopenhagen ist ein gehyptes Reiseziel für Modebegeisterte und Fans von gutem Kaffee und hübschen Fahrrädern. Der Name Kopenhagen hieß früher auf deutsch so viel wie „Hafen der Kaufleute“  – heute wird die Stadt auch gern „Venedig des Nordens“ genannt, denn das viele Wasser gehört zum Markenzeichen der Stadt. Als Städtetrip oder „Inspirationsreise“ darf es auf keiner Hipster Bucketlist fehlen, darum habe ich diese Stadt mal für euch unter die Lupe genommen.

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Die Anreise

Wir sind von Düsseldorf nach Kopenhagen geflogen, der Flug war schnell vorbei und ich konnte sogar auf Google Maps genau verfolgen, wo wir gerade waren und dann aus dem Fenster gucken – jaaa, ich bin so jemand, der die ganze Zeit mit der Nase an der Scheibe hängt und sich wie ein kleines Kind über alles freut, was er auf dem Boden erkennt. Ich weine auch wie ein Kind, wenn ich am Gang sitzen muss. Ist zum Glück noch nie vorgekommen, weil Niklas mit seinen langen Beinen eh lieber am Gang sitzen will und mich meiner Euphorie allein überlässt. Das ewige „Oh, guck doch mal hier!“ habe ich mir auch schon abgewöhnt, er ist ja schon ein alter Flughase.

Mein Tipp für eine Anreise mit dem Flugzeug: Nur mit Handgepäck fliegen. In einen Herschel Rucksack (ist ja eh Hipster Uniform) passt einiges rein und den Laptop könnt ihr schön Zuhause lassen, ich habe ihn kein einziges Mal gebraucht. Wären wir ohne Koffer angereist, wäre die ganze Reise ein Katzensprung gewesen. Leider mussten wir auf der Rückreise fast eine Dreiviertelstunde am Gepäckband warten, das sparen wir uns nächstes Mal.

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Die Ankunft

Nachdem wir endlich das Gepäckband gefunden hatten und unseren Koffer im Schlepptau hatten, stellten wir uns in die ewig lange Schlange vor dem Ticketautomaten. Dort begingen wir den Fehler, vor dem ich euch jetzt warnen möchte: Wir kauften uns ein 72 Stunden Touri Ticket für 4 Zonen und 200 Kronen pro Person. Ich möchte es gar nicht erst umrechnen – es war einfach viel Geld. Genutzt haben wir es zwei mal: Für die Fahrt vom Flughafen zum Hotel und auch wieder zurück. Mehr nicht – denn den Rest der Zeit sind wir gemütlich zu Fuß von A nach B gekommen. Außerdem kann man an jeder Ecke Fahrräder leihen, ein Ticket für Bus und Bahn war also komplett überflüssig und so hatten wir unser halbes Budget bereits am Flughafen in den Wind geblasen. Zu Fuß und mit dem Rad ist man viel freier und kann hier und da schnell reinschnuppern – das geht mit dem Bus nicht, da macht man nur Location-Hopping. Naja, eigene Blödheit – bitte nicht nachmachen.

(Allerdings sind die Geschmäcker ja verschieden, ich bin jemand, der gern das Land erkundet und flexibel ist- andere wollen vielleicht schnell von Spot zu Spot springen.)

Das Hotel

Wir haben das Ibsens Hotel gebucht, das ich wirklich sehr weiterempfehlen kann. Alles war total hübsch eingerichtet und sehr gemütlich, nicht so stylisch clean. Die Zimmer waren sehr klein, aber total süß und völlig ausreichend. Die Lage ist wirklich perfekt, wir konnten alles zu Fuß erreichen und es gab sogar zwischen 17 und 18 Uhr die „Cosy Time“ – da gabs ein Getränk aufs Haus. Top!

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( Auf dem rechten Bild seht ihr übrigens mein neues Schätzchen, die Olympus Pen E-PL7 mit dem 45mm 1,8 Objektiv. Bei Instagram habe ich ja schon viel geschwärmt, aber hier in diesem Post soll es mehr um die Stadt gehen. Ich plane zu der Kamera noch einen eigenen Post, wenn ich bis dahin hoffentlich auch eine weitere Festbrennweite habe und ein paar Fotos zum Vergleichen mit der Spiegelreflex machen kann. )

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In Kopenhagen findet man an jeder Ecke stylische Läden und Boutiquen. Es gibt ziemlich viel High Fashion, sogar ein riiiesiges Kaufhaus voll mit Designerstücken. Auch wenn man da wahrscheinlich nicht seine komplette Garderobe erneuert, lohnt sich das Kaufhaus „Illum“ auf jeden Fall, das ist wirklich beeindruckend. Am besten fand ich die Mode allerdings an den Leuten selbst, denn die Kopenhagener sehen nicht nur von Natur aus einfach alle wunderschön aus, sondern ziehen sich auch einfach mega stylisch an. Man hat das Gefühl, man könne auf den Straßen Kopenhagens alles anziehen und man sieht immer hip aus. Ein Mädchen lief sogar mit einem Hase Felix Rucksack rum und hat ihn so lässig und selbstverständlich getragen, dass ich fast auch schon so einen haben wollte. Würde man in meiner Heimatstadt Gummersbach damit rumlaufen, wäre man direkt als totaler Depp abgestempelt. Hase Felix mit 26? Die pinkelt doch auch noch in ihre König der Löwen Bettwäsche. Style ist halt immer auch eine Frage der Stadt und der Leute, leider.

Es fällt mir schwer, euch wie beim letzten Travelguide Tipps für bestimmte Läden oder Straßen zu nennen, denn eigentlich war alles sehr verstreut. Ein paar Namen habe ich auf jeden Fall für euch, die euch garantiert gefallen werden:

Mant – ein süßer klitzekleiner Laden, der jedes Sukkulenten-Liebhaber-Herz höher schlagen lässt. Wer Urban Outfitters liebt, der wird diesen kleinen Laden noch viel mehr lieben. Schade, dass wir nur mit dem Flugzeug gereist sind, ich hätte gern so viele schöne Dinge für mein Zimmer gekauft. Mitgenommen habe ich hier vor allem eins: Inspiration.

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Superlove – der Name beschreibt diesen Laden ganz gut. Wunderchöne große Holzvitrinen mit filigranem Schmuck, tolle ausgesuchte Pastellkleidung, hübsche schlichte Taschen und tolle Dekostücke. Ein unbedingtes MUSS!

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HAY – ihr kennt mich, ich liebe diese Marke. Das Hay House in der Innenstadt ist Showroom und Laden in einem, das sollte man sich auf jeden Fall mal ansehen! Allein die Räumlichkeiten bringen einen zum Träumen – wie schön wäre es, mal SO zu wohnen…

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Zu guter letzt noch ein ganz toller Laden für Deko und andere süße Kleinigkeiten: Sostrene Grene! Oh mein Gott, ihr werdet ihn lieben! Bonbons, Deko, Papeterie… Da gibt es alles und das auch noch zu wirklich guten Preisen – das ist ja in Kopenhagen selten. Generell muss ich sagen, dass mir das Shoppen in Kopenhagen nicht so viel Spaß gemacht hat. Erstens war für mich die Umrechnung von Kronen in Euro äußerst ungewohnt (jaja, verwöhnt und so) und zweitens waren die Preise wirklich ganz schön happig. Ich habe wirklich kein einziges Kleidungsstück gekauft und hatte generell auch gar nicht so große Lust viel zu stöbern, denn ich hatte ja auch immer das Platzproblem mit dem Koffer im Kopf. Shopping war bei unserem Trip also eher ein kurzes „nur mal gucken“ und war schnell abgehakt. Nichtsdestotrotz (dolles Wort!) gibt es wirklich tolle tolle Läden mit wirklich schönen Sachen in Kopenhagen!

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Kulinarisch hat Kopenhagen einige Überraschungen zu bieten und ich bin total begeistert! Schon allein das Design vieler Cafes, Restaurants und Bars ist viel moderner als in Deutschland und Kreativität spiegelt sich auch in der Speisekarte wieder – weniger, aber besser ausgewählte Gerichte mit spannenden Zutaten und abgefahrenen Kombinationen. Ich bin immer noch hin und weg von meinem Mango-Minz Smoothie und kann es kaum erwarten, nächste Woche einkaufen zu gehen.

Auch hier nenne ich euch nur ein paar Namen von den Cafes und Restaurants, die wir getestet haben – aber wenn ihr in bestimmten Ecken unterwegs seid, findet man einen tollen Laden neben dem anderen und ihr könnt viel selbst entdecken. Fernab von den „normalen“ Touristen (ich meine diese Busladungen voller Silberköpfe) gibt es zwei Viertel, die ich dem bekennenden Hipster ans Herz legen möchte: Norrebro und Vesterbro. Norrebro hat mich ein bisschen an unser Münsteraner Südviertel oder das Berliner Prenzlauer Berg erinnert: Süße Cafes, viele Kinder, sehr alternativ. Vesterbro hatte einen etwas verruchteren Charme: Vintageläden, Bars, zwielichtige Kneipen mit leicht bekleideten Mädels. Insgesamt etwas hipper, irgendwie „härter“ (ist natürlich alles meine Sichtweise der zwei drei Tage, die ich dort miterlebt habe). Norrebro war von unserem Hotel aus nur einen Katzensprung entfernt, darum waren wir hier am liebsten.

Torvehallerne

Vorab aber noch einmal zu unserem Highlight, den Foodhallen Torvehallene. OH MEIN GOTT, sowas soll es in Münster bitte auch geben! Aufgeteilt in zwei große Hallen und ein paar Stände drumherum gibt es einen riesigen Markt, der vom Prinzip ähnlich wie das Bikini Berlin aufgebaut ist. Es gibt viele aufgeteilte, fest eingebaute Ladenflächen und mehrere kleine, die wahrscheinlich (nur meine Vermutung) wie Pop Up Stores funktionieren, so dass kleine Labels sich monateweise Flächen anmieten können. Es gab unheimlich viele, sehr liebevolle Stände, bei denen von vorne bis hinten alles stimmte: Vom Ladendesign bis hin zu den passenden Verkäufern hinter der Theke. Bei den Metzgern gab es tolle Schürzen und lustig gezwirbelte Schnurrbärte, die Mädels an der Smoothiebar haben laut gesungen und beim Smoothie mixen getanzt, der Obstmann hatte einen riesigen Afro und eine Sonnenbrille und hat fröhlich mit allen Witze gemacht. Es war einfach ein Erlebnis – das MÜSST ihr sehen.

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Grillen

Grillen ist ein Burgerladen in Norrebro, den ihr auf jeden Fall mal austesten solltet. Wir haben nicht reserviert und sind abends einfach so vorbeigegangen: Es war rappelvoll! Wir wurden einfach handschriftlich auf eine Liste gesetzt und haben gemütlich auf einer Bank mit vielen anderen vor dem Laden gewartet. Alle 5 Minuten ging die Tür auf und ein neuer Name wurde gerufen, das war ein bisschen wie in einem Wartezimmer, nur halt ganz hip mit Kioskbier vor der Tür. Wir haben auch nur ca 15 Minuten gewartet, bis unser Tisch frei wurde. Das ging so schnell, weil der ganze Laden fast nur aus Zweiertischen besteht und alles wirklich fix geht – die haben einen ganz schönen Durchlauf! Der Laden war schön gemütlich beleuchtet und man konnte sich sein Menü ganz einfach aus drei Komponenten wählen: Burger, Beilage, Sauce, fertig. Dazu Bier, Softgetränk oder Ben&Jerrys Milchshake (!). Unkompliziert, hip, lecker – absolute Empfehlung.

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Gran Torino

Bar und Restaurant in Norrebro in einem Hinterhof, schön muckelig warm und gut besucht. Eine Reservierung ist auf jeden Fall nötig, anders als bei Grillen war das Warten hier weder so kurz noch so unkompliziert. Die Wartezeit haben wir an der Bar verbracht mit viel zu teuren Cocktails, die ich da nicht weiterempfehlen würde. Waren ok, aber nicht für den Preis. Lieber dänisches Bier probieren, ist günstiger und schmeckt immer! Ich hatte eine Pizza mit Schinken und Ricottakäse, die war wirklich sehr lecker. Ich habe sie nur zur Hälfte geschafft (Bauch war ja schon voll mit Cocktails) und konnte den Rest in einem Karton mitnehmen.

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Salotto 24

Ein Friseur, eine Bar, ein Restaurant, ein Store? Ich glaube, alles in einem! Salotto 24 ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wir waren da zur Mittagszeit und haben uns von einem superlieben Mädchen bedienen lassen, die 1 zu 1 einsah wie Stefanie Giesinger. Leckere Snacks für zwischendurch und Abends garantiert auch super zum Tag ausklingen lassen!

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Laundromat

Ein buntes Cafe für Groß und Klein in Norrebro. Wir mussten zwar ziemlich lange auf unser Frühstück warten, aber die Speisekarte war großartig! Von meinem Mango -Minz Smoothie habe ich euch ja schon erzählt. Wir hatten das „Dirty Breakfast“ und ein paar verschiedene, ziemlich leckere Getränke. Probiert unbedingt mal ein paar der selbstgemachten Smoothies! Für ein gutes Frühstück für zwei Personen solltet ihr in Kopenhagen allerdings ca 25 Euro pro Person einrechnen. Wir haben uns den Frühstücksteller (rund 17 Euro) geteilt und dafür lieber bei den Getränken mehr variiert.

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Neighbourhood

Ein Restaurant mit Organic Pizza in Vesterbro, in dem wir Mittags gegessen haben. Die Pizzen – wenn man es denn so nennen kann, haben einen wunderbar knusprigen und dünnen Teig und sind sehr experimentell belegt. Im ersten Moment war ich vom Geschmack überrascht (Brie und Oliven sind sonst nicht so meins), aber mit jedem Bissen war ich begeisterter. Mein Cocktail war wirklich lecker (Peas’n’Bees), der von Niklas schmeckte ein bisschen sehr nach Eiweiß (glaub es war Nordic 75). Ein Punkt, den ich auch mal gern erwähne: Die Toiletten waren der wahnsinn! Schön eingerichtet, sogar mit Kerzchen – und super sauber. Die Toilettenspülung in Kopenhagen ist seltsam, ich habe an zwei Tagen in Kopenhagen auch zwei ziemlich eklig verstopfte öffentliche Toiletten gesehen. Hier also ein super Pluspunkt für die tollen Toiletten.

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Zwischendurch haben wir uns immer wieder mal hier und da einen Kaffee oder eine Kleinigkeit zu essen geholt, das kann man in Kopenhagen wirklich an jeder Ecke. Aufgefallen ist mir auch, dass frische Smoothies und Säfte der totale Renner waren und überall angeboten wurden.

Das klassische Smorrebrod habe ich leider immer noch nicht probiert – vielleicht nächstes Mal.

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Egal ob bei Google oder Pinterest, wenn man „Kopenhagen“ eingibt, kommen sofort Bilder von diesen bunten Fassaden und hübschen Segelbooten: Dem Nyhavn. Ein absolut sehenswürdiger Platz, wenn auch eine absoluter Touristensammelstelle. Der Anblick macht wirklich viel her und sollte auf jeden Fall auf einem hübschen Foto verewigt werden!

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Es lohnt sich auch immer, einfach mal ein bisschen durch die Gegend zu laufen (am besten von Norrebro nach Vesterbro, dann hat man doch direkt alles vereint) und sich umzusehen. An jeder Ecke gibt es liebevolle Kleinigkeiten zu entdecken, z.B. eine Straßenlaterne mit vielen bunten Vogelhäuschen, die wahrscheinlich an den Nyhavn angelegt sind. Ziemlich cool! Hier einfach mal ein paar Kopenhagen Impressionen.

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kopenhagen29kopenhagen30kopenhagen26kopenhagen25Samstags in Norrebro.

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Die kleine Meerjungfrau

Diese Attraktion habe ich mir bis zum Schluss aufbewahrt. Als großer Meerjugfrauen Fan musste ich diesen Touristen Spot natürlich auch abklappern. An einem Sonntag. An einem 1. Mai. Jeder normale Mensch hätte hier schon laut gelacht und gesagt: „NIEMALS!“ Aber wir dachten uns: „Ach, so schlimm wirds schon nicht sein.“ Aber es war so schlimm. Ganze Busladungen und die ganze Aida war da unterwegs – und wir mittendrin. Ich bin ja kein Fan von Menschenmassen, vor allem keinen langsamen. Darum mag ich auch keine Weihnachtsmärkte. Mein Leben ist irgendwie schnell. Ich gehe schnell, ich denke schnell, ich mache alles irgendwie schnell schnell. Dieses langsame durch die Menge schieben macht mich wahnsinnig und dementsprechend war auch meine Laune. Ich habe mich nicht über die vielen Touristen geärgert – ich war immerhin auch einer – sondern mehr über mich selbst, über diese Schnapsidee. Außerdem war ich enttäuscht, dass die Meejungfrau so klitzeklein war und nicht mal gut sichtbar, sondern einfach nur popelig unten am Hafenwasser, wo man sie fast übersieht. Es war wie eine geplatzte Seifenblase. Mein Tipp also: Schaut euch dieses Foto an, das ich für euch gemacht hab. Ihr dürft dieses Foto gerne runterladen, ich schicke es euch auch gern per Mail. Klebt euch dieses Foto in euer Album, postet dieses Foto auf Instagram: Ich geb es frei. Aber tut euch diesen Touristen Andrang nicht an und verbringt den Tag lieber gemütlich in einem der vielen schönen Cafes.

Die Freistadt Christiana, die eigentlich auch noch auf unserem Plan stand, haben wir bei den Menschenmassen gestrichen – immerhin sind mindestens zwei Busse mit der Aufschrift „Meerjungfrau und Christiana“ pro Minute an uns vorbeigefahren. Schade, die hätte ich mir gern angesehen. Eine Stadt, in der die Menschen ohne Regeln des Staates leben, nur unter sich und für sich. Ohne Steuern und ohne Krankenkasse. Sogar Marihuana ist dort in Maßen erlaubt. Klingt unglaubwürdig von vorne bis hinten, vor allem weil die Stadt ja wahrscheinlich tageweise mehr aus Touristen als aus Einheimischen besteht – so stelle ich mir das nach dem Tag an der Meerjungfrau wenistens vor.

Wenn ihr schon mal da wart, freue ich mich auf eure Berichte in den Kommentaren, um diesen Reisebericht durch eure Erfahrungen abzurunden!

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Ich hoffe, ich konnte euch einen guten Einblick von Kopenhagen aus meiner ganz persönlichen Sicht geben. Es ist nicht alles hundertprozentig wunderbar gewesen, aber vielleicht helfen euch gerade unsere Fehler, um selbst einen tollen Städtetrip zu erleben!

Für Fragen und eure Erfahrungen bin ich immer offen und freue mich auf eure Kommentare!

Eure Joana

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31 Antworten zu “Travel Guide: Kopenhagen”

  1. oh ich mag auch wieder nach Kopenhagen. diese Stadt hat es mir echt angetan. <3
    schöner guide.
    alles liebe. Monika

  2. Isabel sagt:

    Richtig schöner Bericht 🙂
    Ich fahre übermorgen mit meiner Mama nach Kopenhagen und freue mich schon riesig ??

  3. Wow, sehr schöner Guide. Jetzt brauche ich nur noch Urlaub 😉 Lg

  4. Meritt sagt:

    Ein sehr schöner Beitrag 🙂
    Kopenhagen schaut klein und gemütlich aus und von der Stadt Christiana wusst ich noch gar nichts, das wird gleich einmal gegoogelt. Klingt total interessant. Seit deinem Antwerpen Eintrag muss ich auch unbedingt dorthin xD Ich erstell mir jetzt dann wohl auch mal eine Bucketlist und bin gespannt wo es dich als nächstes hin verschlägt 😀 😉
    Wenn dir diese Foodmärkte so gefallen, musst du unbedingt nach London. Hier könnt ich mich ja immer zu Tode essen und es gibt sooo viele Märkte, unfassbar. Viel zu viel essen xD

    • Clari sagt:

      Zu den Foodmärkten kann ich euch auch Barcelona nur wärmstens ans Herz legen! Richtig viele und teilweise auch echt große Märkte, mit unglaublich viel und vielfältigem Essen, da ist wirklich für jeden was dabei.
      Und die Stadt an sich ist sowieso toll 😉

  5. Jenn sagt:

    Ah, ein sehr schöner Travelguide! Dieser macht mir, genau wie der von Antwerpen, total Lust hinzufahren – obwohl ich diese Städte bisher noch nicht als Reiseziel entdeckt hatte!
    Für deinen Post zur Olympus Pen würde mich interessieren, ob sie sich auch für Leute eignet, die „einfach mal gerne im Urlaub fotografieren“. Oder was man da an Objektiven etc. beachten muss.
    Liebe Grüße!!

  6. Selina sagt:

    Welche Kamera hast du?

  7. Jana sagt:

    Ich liebe Kopenhagen! Es ist so eine entspannte, schöne Stadt, die ich immer wieder gerne besuche.

  8. Alex sagt:

    Hachja, Kopenhagen! Als ich in Dänemark gelebt habe, war das leider zu weit weg von Kopenhagen, also war ich nur einmal dort, aber…wunderschöne Stadt! Auf Dauer stört mich nur die Sprache (ja, ich habe tatsächlich versucht, Dänisch zu lernen als ich dort gelebt habe…und es ist SO schwierig!). Mein Highlight waren übrigens die City Bikes, das sind nämlich eBikes…was uns vorher nicht bewusst war. Die sind zwar etwas teurer, als wenn man in kleinen Läden an der Ecke was ausleiht, dafür kann man sie aber auch zwischendurch überall wieder abgeben und durch den kleinen Elektromotor und das Navigationssystem kommt man schnell, ohne große Anstrengungen und vor allem ohne sich zu verfahren durch die halbe Stadt 🙂

    Mit der Meerjungfrau kann ich dich übrigens beruhigen: normalerweise ist da zwar keine Aida, aber voll ist es dort immer. Eine Freundin von mir wurde mal fast von einer Menschenmenge ins Wasser geschubst, weil sie einfach in Ruhe ein Foto machen wollte…da hast du dir zwar vielleicht einen Tag ausgesucht, an dem es noch ein bisschen voller ist als sonst, aber generell ist es sowieso immer sehr voll. Ich war genau so enttäuscht, das ist ein bisschen wie bei der Mona Lisa, man erwartet einfach mehr…

  9. Julia | Amateurblogger sagt:

    Bei dem Wort Nichtsdestotrotz dachte ich, dass so dein zweiter Blog heißen würde. 😀 Das war so eine Eingebung.
    Kopenhagen sieht ja echt toll aus! Klein und fein! Allerdings musste ich lachen, als ich das Bild gesehen habe mit den vielen Menschen auf der Straße und darunter im Absatz geschrieben steht: Hier kann man alles tragen!
    Auf dem Bild waren fast alle schwarz gekleidet.
    Das war wohl eher ungewollt lustig…
    Trotzdem hat mir der Post richtig gut gefallen.

    Grüßle
    Julia

  10. Danke für die vielen Tipps!
    Kopenhagen steht auf jeden flal auch noch auf meiner Liste….

    Mus sich unbedingt mal hin!

    Viele liebe Grüße

    Franzy

  11. Bianca sagt:

    Christiania ist eigentlich cool, weniger der „Touri-Teil“ aber wenn man sich durchs Dorf schlängelt kommt man zu einem See und dort ist es bei schönem Wetter echt malerisch. Der Weg um den See führt einen denn auch von einem süßen kleinen Hippie/Märchenhäuschen zum nächsten, hier wohnen teils drei Generationen von Aussteigern zusammen. Ansonsten kann man in Christiania auch einfach gut abhängen wenn das Wetter stimmt, ich hätte mir aber vom Dorf selbst mehr Kultur erwartet, vor zwei Jahren jedenfalls war das Angebot und Engagement fern ab des Cannabis-Tourismus eher mau. Mag sich inzwischen geändert haben, in die eine oder andere Richtung, wer weiß.

  12. Tabea sagt:

    Ich war letztes Jahr im Herbst in Copenhagen, das Wetter war absolut ok für ne Stadtreise und es war viel leerer als jetzt im Frühling/Sommer. Da wir in Bremen die Stadtmusikanten haben, und die auch viel kleiner sind als alle immer erwarten, hab ich mit sowas bei der Meerjungfrau schon fast gerechnet. Da es relativ leer war konnte ich in aller Ruhe runter gehen und sie mir so genau und lange angucken wie ich wollte. So war das vermutlich etwas netter als bei euch.
    Das du Christiania nicht mehr geschafft hast ist wirklich schade, ich weiß nicht ob es vielleicht bei Euch auch dort überlaufen gewesen wäre aber bei uns war es recht leer was Touris angeht. Tatsächlich überwiegend Bewohner die auch total bereitwillig bei ner Tasse Kaffee von dort erzählt haben. Wirklich faszinierend. Ansonsten stimme ich dir zu, Sostrene Grene ist absolut toll, ich hab direkt nach dem Urlaub alles in Deutschland abgesucht aber keine Chance. In den Niederlanden gibt es die wohl auch, aber hier leider nicht.

  13. Leni sagt:

    Hallo liebe Joana!
    Deine Travel-Guides wecken in mir jedes Mal die Reiselust *_*
    Wir wollen uns nun auch eine kleinere handliche Kamera für den Urlaub zulegen – die DSLRs sind einfach zu klobig und wir möchten aus den Bummel-Spaziergängen nicht jedes Mal eine Fototour machen. Die Olympus wäre auch schon seit Längerem mein Favorit. Dass du jetzt auch eine besitzt, bestärkt mich nur noch mehr – ich muss die haben! 😀
    Leider habe ich nur noch 2 Wochen Zeit bis zu unserer nächsten Reise und bin mir noch unsicher, welches Objektiv ich kaufen soll. Deine 45mm Festbrennweite ist ja ancheinend top!! Aber ich bin noch am überlegen, ob nicht doch ein Zoom besser wäre …?! Als Touri möchte man ja eher flexibler sein… oder reicht das 45mm trotzdem aus? Was meinst du?

  14. Lena sagt:

    Ich war vor vielen Jahren mal in Kopenhagen und zwar im Winter über Silvester und das war sehr schön! Es lag Schnee und diese weihnachtliche winterliche Stimmung überall.
    Das beste aber – vor allem wenn ich es im Vergleich zu deiner Reise lese – war, dass es sehr leer war. Es waren nur vereinzelt Leute bei der Meerjungfrau und das gleiche in Christiana.

    Wen also der Winter nicht stört, dem gebe ich den Tipp nach Kopenhagen im Winter zu fahren :).

  15. Ramona sagt:

    Ich war vor ein paar Jahren zum ersten Mal in Kopenhagen und auch total begeistert! Von der Meerjungfrau war ich allerdings auch ganz schön enttäuscht 😀 bei uns war nur Gott sei Dank nicht so viel los. Christiania kann ich dir aber nur empfehlen. Echt verrückt dort!
    Im Juli bin ich wieder in Kopenhagen und freu mich schon sooo drauf! Ich hab gesehen, dass ihr anscheinend bei Grod vorbeigekommen seid. Das steht schon seit Jahren auf meiner Liste und ich hoffe, dass ich diesmal hingehen kann 😀

  16. Anne sagt:

    Ich war bis gestern übers Wochenende auch in Kopenhagen und bin echt begeistert von der Stadt. Mal abgesehen davon, dass das Wetter traumhaft war, war das einer meiner schönsten Städtetrips bisher. Die Stadt wirkt so entspannt und überhaupt nicht hektisch. Und der überraschend harmonische Mix aus alten Gebäuden und moderner, dänischer Architektur hat mich echt beeindruckt. Wir hatten ein 2-Tages-Hop On/Hop off Busticket inkl. Bootsfahrt und waren echt zufrieden damit. Wohin der Bus nicht fuhr, sind wir eben gelaufen. Die Meerjungfrau war bei uns gar nicht mal so voll…aber die Preise überall waren echt heftig. Bei Sostrene grene hab ich deshalb umso mehr zugeschlagen 😀 ich hab mich jedenfalls verliebt in die Stadt und komme mit Sicherheit noch mal her!

  17. Anke sagt:

    Das sieht nach einem supertollen Trip aus! Wunderschöne Fotos 😀
    Bei der der nächsten Urlaubsplanung kommt Kopenhagen auf jeden Fall in die engere Auswahl, vielen Dank für die tollen Tipps!
    Haha, das Staunen am Flugzeugfenster kenne ich nur zu gut, irgendwie werde ich da wieder zum Kind ^^ Ist aber doch auch immer wieder aufregend, so hoch über den Wolken, oder? 😉
    Liebste Grüße,
    Anke

  18. Anita-Alice sagt:

    Ich bin im letzten Herbst in Kopenhagen gewesen, wirklich eine traumhafte Stadt und vermutlich eine der wenigen in der ich mir vorstellen könnte zu leben. (außerhalb Deutschlands).
    Jedoch kann ich dem Hinweis „auf keinen Fall eine Tageskarte zu kaufen“ nicht ganz zustimmen, ich habe eine Kopenhagen-Card für 72h gekauft. Stimmt die ist nicht ganz günstig aber die gilt in fast allen Sehenswürdigkeiten, für die Wasserbusse, die Hafenrundfahrt und eben auch die öffentlichen Verkehrsmittel. Am Ende haben wir nicht einmal einen Bruchteil von dem bezahlt was wir sonst ohne die Karte ausgegeben hätten, da Museen und Schlösser wirklich teuer sind, es war toll einfach spontan in jedes Museum zu laufen ohne sich Gedanken über die Kosten zu machen. Es hängt also stark davon ab was man machen möchte.

    Grüße
    Anita-Alice

  19. Julia sagt:

    Kopenhagen stand eigentlich nie so auf meinem Plan – aber deine Bilder und der Bericht haben mich wirklich neugierig gemacht! Kommt definitiv auf die Liste 🙂
    btw: Ich LIEBE deinen Schreibstil und deine Art Fotos zu machen. Du bist wirklich sehr inspirierend! 🙂

  20. Tina sagt:

    Hallo Joana!

    Deine Travelguides gefallen mir sehr, vor allem auch die „Making-Ofs“ bzw „Hintergrundreportagen“ bei Snapchat und die wirklich hochwertigen Photographien, die voller ungewöhnlicher Blickwindel sind.

    Ich selber war schon mehrmals in Kopenhagen, das erste Mal auch als klassischer Tourist. Deine Tipps hier sind toll und machen auch einen kurzen Aufenthalt zu etwas Besonderem, vor allem werde ich mir die Restaurants merken.

    Gleichzeitig möchte ich etwas Kritik üben – schon damals bei Snapchat, dann bei IG und jetzt hier schreibst Du, dass es reicht die Kleine Meerjungfrau auf Deinem Bild zu sehen. Das reicht aber eben nicht. Egal, ob sie nun kleiner ist, als gedacht oder an einer Stelle steht, die gar nicht so schön ist – sie gehört zu Kopenhagen, wie die Siegessäule zu Berlin oder die Binnenalster zu Hamburg (schon allein wegen ihrer besonderen Geschichte). Es ist meiner Meinung nach überheblich zu meinen, dass es den Menschen reichen sollte, ein Foto der Meerjungfrau zu sehen, wenn sie sich schon auf den Weg nach Kopenhagen machen. Klar, Dein Timing war schlecht, aber davon mal abgesehen. Zumal man einen tollen Spaziergang vom Königshaus, am wunderschönen Gefion-Brunnen vorbei durch einen kleinen Park machen kann – dieser Weg macht eine vielleicht kleine Statue wieder wett.

    Ich hoffe Du kannst diese konstruktive Kritik annehmen. Viele liebe Grüße, ich freue mich schon, Deine Food-tips auszuprobieren.

    Tina

  21. Jenny sagt:

    Wow, wunderschöne Bilder, ich liebe solch Travel Guides.
    Die Olympus muss ich mir demnächst unbedingt mal näher anschauen.

    http://www.changeable-style.com

  22. Chrissie sagt:

    Ich war bis jetzt leider nur einmal für einen Tag in Kopenhagen, aber das hat gereicht, um mich total in diese Stadt zu verlieben. Daher muss ich definitiv nochmal für etwas länger dahin, aber erst einmal ist wieder die Westküste Dänemarks dran – ach, ich liebe dieses Land so sehr!
    Liebe Grüße, Chrissie.

  23. Talea sagt:

    Toller Blogeintrag. Da bekommt man ja direkt Lust ins Flugzeug zu steigen und diese wundervolle Stadt zu besuchen. Was mir vor allem aufgefallen ist beim Lesen und Bilder betrachten: Diese Stadt passt hervorragend zu dir und deinem Stil. Das dachte ich bei Antwerpen auch schon.
    Danke für den Einblick in die Reise!

    Ganz liebe Grüße <3

  24. Alicia sagt:

    Sehr schöner Bericht wegen dem wir jetzt auch nach Kopenhagen fliegen wollen.
    Ich habe schon in einigen Foren gefragt aber nichts dazu gefunden und vielleicht kann mir hier ja Jemand weiter helfen.
    Wie lange braucht man vom Flughafen in die Stadt und wie kommt man da am besten in die Stadt?

  25. Vanessa sagt:

    Kopenhagen ist für mich einfach die schönste und „hyggeligste“ Stadt überhaupt! Ich habe dort ein halbes Jahr gelebt und ich habe es dort so lieben gelernt. In 3 wochen fliege ich für einen Kurztrip wieder dorthin! Juhu!
    Schade, dass du Christiania nicht geschafft hast. Ich muss zugeben, als ich das erste Mal dort war, war ich etwas erschrocken, denn zu Beginn wird man von einem riesen Schild begrüßt, dass das Rennen, Fotogragfieren etc verbietet. Es hat beim Reingehen schon total nach Marihuana gerochen und wurde an vielen Ecken verkauft. ABER die Atmosphäre und die Leute waren einfach unglaublich toll! Musik, gute Laune, nette und offene Menschen und man hat sich irgendwie als Teil davon gefühlt. Es ist einfach eine kleine, süße Kommune, in der Jeder mit Jedem teilt und alle eine Familie sind. Hat mich beeindruckt.
    Mit der kleinen Meerjungfrau muss ich dir leider recht geben, vor allem, weil der Weg dorthin nicht gerade der kürzeste ist. Aber es ist nicht immer so voll dort. Von daher fand ich es trotzdem ganz süß zu sehen.
    Falls jemand in Kopenhagen feiern gehen will: Sukkerbageren kann ich empfehlen (Falls es den Club noch gibt). Eintritt ist zwar mit 20€ etwas teurer aber meist sind dann die Getränke inklusive. Aber Vorsicht: die Dänen feiern schon um einiges exzessiver als wir Deutschen! 😉

    Danke aber für deine persönliche Empfehlungen. Einige Läden kannte ich noch nicht und werde sie ausprobieren!

    PS: Søstrene Grene eröffnet am 24.6. in Hamburg! 🙂

  26. Sara sagt:

    Haaaach… wie toll! Der Beitrag macht richtig Lust auf Kopenhagen. Ich hab das Ziel zwar schon sehr lange im Auge aber es bis jetzt nicht geschafft. Ich glaube es wird langsam mal Zeit ;)!

    Du inspirierst mich gerade sehr. Danke 🙂

    Liebe Grüße Sara

  27. Anni Nolte sagt:

    Hallo liebes odernichtoderdoch-Team,
    wie heißt die Schrift, die ihr für „kopenhagen“ verwendet habt? Bin schon seit längerem auf der Suche nach so einer Schrift.

  28. Lani sagt:

    Liebe Joana,

    ein toller Post! Mich wuerde ja auch interessieren, wann ein Beitrag ueber die Olympus Pen kommt 🙂
    Viele Gruesse aus Hamburg!

  29. Lia Rickert sagt:

    Liebe Joana,

    ich glaube du hast einen kleinen Tipfehler in deinem Bericht es heißt nämlich Salotto 42, nicht 24 (:
    Es ist aber wirklich ein toller Post (:

    Liebe Grüße aus Californien, Lia

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